14 Jobs, die du von überall auf der Welt erledigen kannst

Standortunabhängige JobsIch habe im Laufe der letzten Jahre mit vielen Menschen gesprochen. Fast alle haben berufliche Träume, sei es mehr Geld, oder an den schönsten Orten dieser Welt zu arbeiten, anstatt im tristen Büro einer großen Firma zu sitzen.
Die meisten von ihnen träumen nur. Aber einige arbeiten tatsächlich daran, ihren Traum zu realisieren. Von denen, die daran arbeiten, scheitern viele. Vielleicht, weil sie nicht mit ganzem Herzen hinter ihrer Idee stehen. Oder sie waren nicht konsquent genug. Oder sie hatten nicht genügend Ausdauer.
Doch es gibt auch die, die es tatsächlich schaffen. Die sich ein neues Leben aufbauen und nun wirklich mit den Füßen im weißen Sand im Schatten einer Palme sitzen und ihren Job von überall auf der Welt erledigen können.

Ist das nicht ein Traum? Doch ist es. Und ist er erreichbar? Ja! Das ist er tatsächlich. Es gibt eine Reihe von Jobs, die ein standortunabhängiges Arbeiten ermöglichen. Dank Internet, E-Mail und Skype kann man von überall auf der Welt mit seinen Kunden kommunizieren. Einzig die mögliche Zeitverschiebung muss berücksichtigt werden. Ansonsten will der Kunde Ergebnisse sehen – und ihm ist es egal, ob diese aus Deutschland oder von Bora Bora geliefert werden.

Ich habe dir hier einige Jobs zusammen gestellt, die dieses unabhängige Arbeiten ermöglichen. Ich habe die ausgesucht, die wirklich funktionieren und viel Potenzial und damit eine möglichst große Erfolgsaussicht bieten. Für manche sind Vorkenntnisse nötig, für andere sinnvoll und bei fast allen kann man sich diese – sofern nicht vorhanden – auch selbst aneignen.

Und hier sind sie nun – 14 Jobs, die du von überall auf der Welt erledigen kannst – und du kannst sofort damit starten!

  • Freelance Writer (Copywriting, Artikel, eBooks, SEO-Texte …)
    Für jemanden, der noch keine große Erfahrung im Online-Business hat, ist „Freelance writing“ meine erste Empfehlung. Dazu benötigst du ein Händchen für Texte, für Formulierungen. Wenn du das besitzt, steht einem Start als Freelance Writer nichts mehr im Weg. Egal, ob du Marketing-Texte schreibst, oder einen Blogartikel, ob du ein ganzes eBook verfasst oder SEO-optimierte Texte – gute Autoren sind gefragt und damit kannst du sehr schnell die ersten Euros verdienen.
  • Online PR
    Online PR ist – genau, wie die klassische PR – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, nur eben mit den Möglichkeiten, die das Internet bietet. Um Unternehmen hier zu unterstützen, benötigst du Kenntnisse in PR-Bereich. Wenn du also Marketing- oder sogar direkte PR-Erfahrung hast (kann natürlich auch ganz klassisch offline sein), dann ist das eine große Chance für dich. Deine Kontakte erreichst du online von überall her.
  • Affiliate Marketing
    Um mit Affiliate Marketing zu starten, brauchst du ein paar grundlegende Kenntnisse. Du musst wissen, wie man ein Blog aufsetzt, wie Affiliate-Programme funktionieren und ein gutes Basiswissen im Bereich SEO ist auch nicht ganz unwichtig, damit deine Seiten ranken. Dennoch lässt sich mit Affiliate-Marketing schnell Geld verdienen. Nicht die riesigen Summen, aber dennoch ein netter Beitrag zum monatlichen Einkommen. Du hast hier einen etwas größeren Initialaufwand, um die Seite zu installieren und einzurichten, dafür braucht die Seite, wenn sie läuft, nur noch wenig Pflege.
  • Online Community-Manager
    Das Management einer Online Community setzt technisches Know-How und einiges Fingerspitzengefühl voraus. Das ist ein Grund, warum auch diese Leistung von Unternehmen häufig über externe Agenturen eingekauft wird. Wenn du also Erfahrung mit Forentechnik, der Administration gängiger Forensoftwaren und dem Umgang mit Mitgliedern hast, dann wäre das eine tolle Möglichkeit für dich. Du kannst dir dieses Know-How natürlich auch erarbeiten, wobei hier die Technik nicht die größte Herausforderung sein dürfte. Um ein Gefühl für das Forenmanagement zu entwickeln, solltest du dich aktiv in einigen großen Foren beteiligen.
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  • Übersetzungen
    Wenn du im Ausland unterwegs sein möchtest, dann ist es meist relativ einfach, Unternehmen mit Sitz im Ausland bei Übersetzungen in deine Muttersprache zu unterstützen (Voraussetzung ist natürlich ein einigermaßen gutes Verständnis der Sprache im Zielland – diese muss nicht perfekt sein, du musst allerdings den Inhalt und Sinn der Vorlage verstehen können). Egal, ob online, ob Bedienungsanleitung oder Prospekt: Ausländische Firmen, die Produkte und Dienstleistungen in Deutschland anbieten, haben immer Bedarf für muttersprachliche Übersetzer.
  • Web-Development
    Die Entwicklung von Webseiten und Anwendungen lässt sich sehr gut von überall auf der Welt betreiben. Du benötigst hier – je nachdem, welche Leistung du genau anbieten willst – natürlich Expertenkenntnisse in der entsprechenden Programmiersprache. Auch die kann man sich aneignen, wenn man in diesem Bereich tätig werden möchte. Allerdings ist das gänzlich ohne Vorkenntnisse ziemlich langwierig und auch nicht ganz einfach. Ich würde diese Tätigkeit wirklich nur bereits erfahrenen Entwicklern empfehlen.
  • SEO-Spezialist
    Suchmaschinenoptimierung ist ein gutes Thema, um langfristig Geld zu verdienen. Allerdings benötigst du dafür einiges an Know-How, welches du dir aber selbst aneignen kannst. Wichtig ist, dass du die Basics der Suchmaschinenoptimierung sicher beherrschst. Damit weißt du schon mehr, als 98% der Menschen, die online unterwegs sind. Und da heute nicht optimierte Seiten kaum eine Chance haben, bei den Suchmaschinen gut zu ranken, ist der Markt für diese Dienstleistung riesig. Der Aufwand besteht darin, dir zunächst die Grundlagen anzueignen und dieses Wissen dann aktuell zu halten. SEO ist ein sehr lebendiges Thema, in dem sich oft in kürzester Zeit Änderungen ergeben. Hier musst du immer am Puls der (SEO)-Zeit sein, dann kannst du damit wirklich gutes Geld verdienen.
  • Online-Lehrer und Online-Kurs-Anbieter
    Bist du auf einem Gebiet Experte? Und interessiert dieses Thema auch viele andere Menschen? Kennst du dich damit so gut aus, dass du anderen etwas dazu beibringen kannst? Dann sind Online-Kurse und -Seminare vielleicht genau dein Ding. Du kannst dein Wissen z.B. als eBook oder in anderer Form zum Verkauf anbieten. Oder du kannst es direkt in einem Live-Kurs, einem Webinar vermitteln. Wichtig ist, dass du in der Lage bist, dein Wissen zu vermitteln. Du benötigst – egal ob PDF oder Webinar – eine durchdachte Struktur und einen logischen Ablauf, damit man deine Gedanken auch nachvollziehen kann. Wenn du das kannst, steht deinem Erfolg als Online-Lehrer nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist auch hier initial etwas höher, weil du zunächst deine Kurse konzeptionieren und die Unterlagen erstellen musst. Sind sie einmal erstellt, musst du sie natürlich aktuell halten, kannst sie aber unbegrenzt weiter verwenden und verkaufen.
  • Gesundheits- und Wellness-Coaching
    Gesundheit und Wellness nehmen einen immer größeren Stellenwert in unserer hektischen Zeit ein. Viele Menschen benötigen hier Unterstützung, weil sie z.B. nicht wissen, wie man sich gesund ernährt, worauf man beim Einkauf achten sollte, wie und wo man sich eine kleine und auch eine größere Wellness-Auszeit nehmen kann. Informiere dich über die Grundlagen. Wichtig sind alle möglichen Informationen zur Ernährung und zur Bewegung. Was ist gesund, was sollte ich meiden. Und mache dich schlau über die verschiedensten Wellness-Angebote, und hier sowohl über Tagesangebote (z.B. ein Hamam-Besuch nach Feierabend) bis zum Wellness-Urlaub. Und nun kannst du dich als „virutller“ Gesundheits- und Wellness-Trainer betätigen.
  • Fotograf / Bildagentur
    Als Fotograf hast du jede Menge Möglichkeiten. Du kannst für Auftraggeber Bilder machen, oder deine eigene Bilddatenbank betreiben. Im ersten Fall wirst du pro Auftrag, im letzteren Fall pro verkauftem Bild bezahlt. Du benötigst natürlich außer deinem Equipment ein gutes Auge und Erfahrung als Fotograf. Als Hobbyfotograf wirst du nur Erfolg haben können, wenn du wirklich engagiert und gut bist. Aber auch hier kann das entsprechende Know-How erworben werden. Das dauert allerdings ein wenig und ist meist auch nicht ganz billig. Bist du jedoch danach in der Lage, tolle Bilder zu machen, rechnet sich diese Investition schnell.
  • Designer (Websites, Logos, Brands)
    Ähnlich wie beim Fotografen brauchst du einige Kenntnisse, um als Designer tätig zu werden. Du musst einiges über Gestaltung wissen, du benötigst Know-How im Umgang mit den entsprechenden Programmen und du brauchst – zumindest grundlegende – Kenntnisse in den gängigen Programmier- und Scriptsprachen wie HTML, CSS und PHP. Die Hürden liegen hier also etwas höher, deshalb würde ich dir nur empfehlen als Designer zu arbeiten, wenn du hier bereits ausreichend Erfahrung hast. Dann allerdings kannst du diesen Job von jedem Ort auf dieser Welt ausführen.
  • Podcasting
    In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Podcasts vervielfacht. Es scheint, als wäre Podcasting das neue Bloggen 🙂 Viele betreiben einen Podcast allerdings nur als Hobby. Wenn du jedoch professionell an die Sache heran gehst, dir ein gutes Konzept überlegst und (auch inhaltlich ;-)) hochwertige Podcasts erstellst, kannst du damit eine Menge Geld verdienen!
    Zu lernen, einen Podcast zu machen, ist nicht wahnsinnig aufwändig. Die Kosten für Hardware sind überschaubar, es gibt heute bereits für kleines Geld ein gutes Mikrofon und eine kleine Schneidesoftware. Mehr benötigst du dafür eigentlich nicht.
  • PPC- / Facebook Add-Consultant
    Um als PPC- und/oder Facebook Add-Consultant zu arbeiten, benötigst du Kenntnisse in den Bereichen Tracking, Webanalytik, A/B-Testing, … Du solltest dich damit schon ziemlich gut auskennen, ansonsten werden deine Kunden nicht glücklich werden. Das Potenzial in dafür allerdings wirklich groß. Kaum ein Unternehmen, welches sich nicht mit Google AdWords oder Facebook Ads beschäftigt. Und nur die wenigsten haben eine interne Person, die sich damit gut genug auskennt. Die meisten geben diese Aufgaben komplett außer Haus oder engagieren einen Berater – möglicherweise dich 🙂
  • Social Media-Consulting
    Nicht ganz so komplex, aber auch nicht ganz trivial – der Umgang mit sozialen Netzwerken. Kaum ein Unternehmen kann es sich heute leisten, nicht in den sozialen Netzen vertreten zu sein. Und nur wenige wissen, wie man damit richtig umgeht. Was z.B. tun mit öffentlichen Beschwerden? Was tun, wenn ein Shit-Storm losbricht? Wie verhalten bei unliebsamen Einträgen? Hast du Erfahrungen mit Facebook, Twitter und Co. und weißt, was funktioniert und vor allem, was nicht? Dann los. Auch hier ist das Potenzial enorm.
2017-11-19T13:02:24+00:00 Ideen für Nebenjobs|0 Kommentare

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